| Ahorn Bergahorn, Spitzahorn (Maßholder) Acer spec. |
Zerstreutporiger Splintholzbaum, Holz weiß, Spitz - u. Feldahorn dunkler. Markstrahlen zahlreich, im Hirnschnitt auffällig, im Radialschnitt als atlasglänzende feine Bändchen | ro = 0,59 R 520
hart, dicht, gut zu bearbeiten. Nicht witterungsbeständig, anfällig für Pilzverfärbung. Bergahorn liefert das wertvollste Holz. |
![]() |
| Birnbaum
Pyrus communis |
Zerstreutporiger Reifholzbaum, blassgrau bis rötlich. Poren und Markstrahlen mit bloßem Auge nicht erkennbar. | ro = 0,70
hart, dicht, gut zu bearbeiten. Witterungsbeständig. |
|
| Grenadill. | im Welthandel hat dieses Holz (Dalbergia melanoxylon, Leg.-Papilionaceae) verschiedene Bezeichnungen. Im englischen Sprachgebiet heißt es african blackwood, im französischen nennt man es grenadill dafrique oder ébène mozambique, für die Portugiesen ist es pao preto (schwarzes Holz) und im deutschen Sprachraum einfach Grenadill. | Das Kernholz ist äußerst hart, sehr dicht und
schwer und schwimmt wegen seines spezifischen Gewichtes von 1,3g/ccm nicht.
Bei Trocknung schwindet Grenadill kaum.
Durch die Festigkeit, den Fettgehalt und die Engporigkeit - die eine glatte Oberflächen- behandlung erlaubt - nimmt Grenadill kaum Feuchtigkeit des Umfeldes auf und ist somit als das schwerste, dichteste, wasserabweisendste Holz für den Bau von Holzblasinstrumenten geradezu ideal. Allerdings erfordert das Holz bei Auswahl und Verarbeitung umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen.
Flöten aus Grenadillholz haben einen vollen, besonders in der Höhe angenehm klingenden Ton (Th.Boehm). Die Klangfarbe wird als hell, tragend, klar, obertönig und elegant charakterisiert.
|
![]() |
| Buchsbaum | Splintund Kernholz farblich nur im feuchten Zustand leicht unterschiedlich; im trockenen Zustand gleichmäßig gelblich weiß bis wachsgelb, am Licht nur wenig nachdunkelnd. Kern/Splintgrenze nur mitunter wahrnehmbar; Faserverlauf gerade bis sehr unregelmäßig. Zuwachszonen sehr schmal, Grenzen durch ein etwas dunkleres, rötliches Spätholz markiert. Gefäße solitär und gleichmäßig verteilt, sehr klein und im Frühholz besonders zahlreich; mit bloßem Auge ebensowenig erkennbar wie die feinen und niedrigen Holzstrahlen. Insgesamt sehr fein strukturiertes, schlichtes und homogenes Holz von extrem dichter, kompakter Oberfläche; Geschmack leicht bitter, ohne spezifischen Geruch. | Das schön gleichmässige Holz ist sehr dicht, sehr hart, elastisch und dauerhaft, aber nicht witterungsfest. Es schwindet stark, lässt sich gut und sauber bearbeiten, gut drehen, schnitzen und polieren, aber schwer spalten. Buchsbaum ist die härteste und schwerste der einheimischen Holzarten. Man unterscheidet im Handel nach Qualität drei Sorten Buchsholz: das türkische (Echter Buchsbaum), südafrikanische (Knysna Boxwood) und westindische (Zpatero). Raumgewicht lufttrocken 0,9-1,1 | |
| Rosenholz
Aniba rosaeodora |
Herkunft: Brasilien
Rosenholz ist botanisch und von den Eigenschaften eng mit Palisander verwandt. Allerdings unterscheidet es sich optisch sehr deutlich durch seine rosafarbene Streifung und die insgesamt wesentlich hellere Färbung von diesem. Auf keinen Fall sollte der englische Begriff "rosewood", der ein Sammelbegriff für sämtliche Palisanderarten ist, mit "Rosenholz" übersetzt werden. |
Poren zerstreut, klein bis mittelgross, Zuwachszonen nicht
deutlich, geflammt, wenig Drehwüchsig. Sehr dekoratives Holz.
Eigenschaften : Das sehr harte Holz ist dicht und spröde, leicht und glatt spaltbar, gut zu drehen und messerbar, aber sehr schwer zu bearbeiten. Es ist gut zu polieren aber schlecht zu verleimen. |
![]() |
| Jakaranda
(Ostindischer Palisander) Dalbergia latifolia |
Herkunft: Südasien, Indien und Sri Lanka, Indonesien
Beschreibung: Palisander aus Ostindien wird etwa 20m hoch, die Stämme sind in Längen von 8m, manchmal bis 12m Länge astfrei und zwischen 0,3m bis 0,8m dick, selten auch bis zu 1,3m Durchmesser. Der Splint ist gelblich und 4cm bis 6cm breit, das Kernholz ist dunkelbraun bis violett, von dunklen Adern fast regelmäßig gestreift. Durch Lichteinwirkung entsteht später ein Verlust an Farbtiefe. Die Poren sind grob, zerstreut und zahlreich, durch dunkle Anfüllungen sind sie häufig verstopft. Glatte Flächen wirken glänzend. Das Holz ist sehr dekorativ.
|
Die Darrdichte beträgt ca.0,65 bis 0,90g/cm³,
die Rohdichte beträgt etwa 0,70 bis 0,95g/cm³. Palisander lässt
sich gut trocknen, hat nur wenig Neigung zum Reissen und Werfen, jedoch sollte
einer Luftrocknung der Vorzug gegeben werden. Gering schwindent. Das Holz
ist hart. Die farblichen Inhaltsstoffe sind mit Alkohol löslich. Holzstaub
kann Dermatitis verursachen.
Bearbeitung: Mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten gut zu hobeln, jedoch stumpfen die Schneiden aufgrund von Kalkeinlagerungen schnell ab. Messer- und schälbar. Nägel und Schrauben sollten vorgebohrt werden. Gut zu Verleimen, sehr gut lackierbar. Bei Polyester- und Öllacken können Lackschädigungen auftreten.
Witterungsfest. Beständig gegen Pilz- und Insektenbefall sowie gegen Termieten. |
![]() |